Vorlesen an besonderen Orten (23.03.2026)
Vorlesen an ungewöhnlichen Orten
In der letzten Februarwoche hatte der Elternbeirat eine schöne Aktion für die Grundschüler in Sennfeld organisiert: Vorlesestunden an ganz außergewöhnlichen Orten. Statt im Klassenzimmer lauschten die Kinder spannenden Geschichten in der Bank, in der Umkleide der SG Sennfeld oder sogar im Rathaus.
Die ersten Klassen durften gemeinsam den Bürgermeister im Rathaus besuchen und lernten anhand einer kleinen „Mäusegemeinde“ wie man das Zusammenleben in einer großen Kommune organisieren kann.
Für die zweiten Klassen ging es hoch hinauf auf den Kirchturm der evangelischen Kirche. Zwischen den gelesenen Texten blieb auch Zeit zum gemeinsamen Nachdenken und Philosophieren – über Fragen wie: Warum ist mein Kopf eigentlich rund? Und warum bin ich auf der Welt? Viele Denkanstöße regten die Kinder dazu an, über sich und das Leben nachzusinnen.
Auch die katholische Kirche öffnete ihre Türen. Die Klasse 4b kam dort in den besonderen Genuss einiger eindrucksvoller Orgelklänge.
Die 3a war bei der SG Sennfeld zu Gast. Dort hörten die Schülerinnen und Schüler eine wahre Geschichte über Freundschaft, durften einen Blick in das Vereinsbuch werfen und die Fahnen des Vereins bestaunen. Außerdem wurde ihnen von einem geheimnisvollen Waldgeist erzählt, der Wünsche erfüllt.
Den Abschluss der Aktion bildeten die Besuche der Klassen 3b und 4a in der Sparkasse. Neben einer spannenden Geschichte über einen Bankraub konnten die Kinder sogar einen Blick in den Tresor werfen. Sie bestaunten Silbermünzen und erfuhren, woran man Falschgeld erkennt. Als kleines Geschenk bekamen die Kinder kleine Schweinchen-Spardosen zum Anmalen mit.
Eine rundum gelungene Woche, die das Vorlesen auf besondere Weise erlebbar machte und allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
E.Lieb, Schulsozialpädagogin
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